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Japonismus / Cross Culture

mit Anett Göthe, Lena Foljanty und Ralf Seinecke

Japonismus

„Japonismus“ bewegte das späte 19. Jahrhundert. Künstler wie Claude Monet, Vincent van Gogh oder Gustav Klimt eröffneten mit der Mode um das fundamental Fremde neue ästhetische Perspektiven. „Europäismus“ ist demgegenüber kein Schlagwort in Japan. Dabei suchte der ganze Staat Anschluss an die europäische Moderne. Medizin, Militär oder Recht wurden auf japanische Weise europäisiert. Über dieses japanisch-europäische cross culture möchten wir anlässlich des jüngst von Anett Göthe herausgegebenen Buchs „160 Jahre Japonismus“ (BOOY-Verlag) mit ihr und Lena Foljanty sprechen. Es gibt zahlreiche „produktive Missverständnisse“ zwischen beiden Kulturen zu entdecken.

Paths of Light

Die Diskussion führen wir im Rahmen der Ausstellung „Paths of Light“ in der Galerie SCHIERKE SEINECKE (Niddastr. 63, Frankfurt am Main, Bahnhofsviertel) mit Arbeiten des in Tokyo und Hamburg ausgebildeten Künstlers Sho Hasegawa. Auch seine künstlerische Tätigkeit greift die in Kulturtransfers so wichtigen Umwege, Abwege und Auswege auf faszinierende Weise auf.

Anett Göthe und Lena Foljanty im Gespräch mit Ralf Seinecke

Dr. Anett Göthe studierte Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Dresden. Sie leitet das Kunstressort des Journal Frankfurt. Dr. Lena Foljanty studierte Rechtswissenschaften in Greifswald und Berlin. Sie ist Leiterin einer Max-Planck-Forschergruppe am MPI für europäische Rechtsgeschichte und arbeitet über Kulturtransfers zwischen Japan, Frankreich und Deutschland. Das Gespräch wird von Ralf Seinecke moderiert.